Der Kiebitz ist ein faszinierender Vogel, dessen Bestand in den letzten Jahrzehnten leider stark zurückgegangen ist. Besonders in unserer Region ist er auf die Mithilfe von Naturschutzorganisationen, Landwirten und Ehrenamtlichen angewiesen. Deshalb haben wir uns sehr gefreut, als wir vom Elbmarschenhaus hörten, das ein eigenes Kiebitzschutzprojekt gestartet hat.
Schaut auch gerne auf unseren Artikel Willkommen zurück, Kiebitz.
Beobachtungen in Bönningstedt
In Bönningstedt konnten wir mehrere Kiebitz-Paare beim Brutgeschäft beobachten. Gemeinsam mit dem engagierten NABU-Mitglied, Volker Lüth, der seit zwei Jahren vor Ort für den Kiebitzschutz arbeitet, konnten wir spannende Einblicke in das Verhalten dieser Vögel gewinnen. Für uns war es ein großartiges Erlebnis, die Tiere so nah in ihrer natürlichen Umgebung zu erleben – und gleichzeitig einen Beitrag zu ihrem Schutz zu leisten.
Filmprojekt über den Kiebitzschutz
Die Initiatorin des Projekts, Edelgard Heim, ehemalige Leiterin des Elbmarschenhauses, fragte uns, ob wir in einem kurzen Film über unsere Erfahrungen berichten würden. Natürlich haben wir zugesagt. Der Drehtag fand kürzlich statt – und es war spannend mitzuerleben, wie professionell und zugleich unkompliziert die Aufnahmen abliefen. Bereits nach 45 Minuten war alles „im Kasten“.
Besonders gefreut hat uns, dass auch der Vorsitzende des Kreisheimatverbands, Rainer Adomat, anwesend war. Das Thema wird nicht nur medial, sondern auch kulturell für eine breitere Öffentlichkeit aufgegriffen: Im Heimatkundlichen Jahrbuch 2026 des Kreisheimatverbands wird unsere praktische Arbeit mit einem eigenen Artikel über den Kiebitzschutz honoriert.
Unser Fazit
Die letzten Monate haben uns gezeigt, wie wertvoll die Zusammenarbeit im Naturschutz ist – zwischen Vereinen, Initiativen, Landwirten und Ehrenamtlichen. Wir freuen uns, Teil dieses Projekts zu sein und sind gespannt auf die Veröffentlichung des Films und den Beitrag im Jahrbuch.
Denn: Jeder Einsatz zählt, wenn es darum geht, den Lebensraum des Kiebitzes zu bewahren und seiner Art eine Zukunft in unserer Landschaft zu sichern.
